Die Logo Grafik des Jugendmedienfestes

Preisträger

Preisträger und Laudatio
des 21. Landesweiter Jugendvideowettbewerb 

Platz 3: Der spitze Stachel
Der Film beschäftigt sich mit einem gesellschaftlich relevanten Thema und nutzt dazu eine formal sehr vielschichtige und experimentierfreudige Erzählweise. Ein Gedicht von Hans Dieter Hüsch, vorgetragen von einem Sprecher,  entwickelt der Film eine ganz eigene Welt, in einer Mixtur aus verschiedenen Techniken, die sich ergänzen und fließend ineinander übergehen: Animationen, Puppenspiel, Schrifteinblendungen, Zeichnungen, Fotos und Realbilder. Es gelingt dem Film die unmenschlichen und brutalen Konsequenzen von rassistischen Feindbildern darzustellen, schafft es aber dennoch mit einem positiven Ausblick zu enden.

Platz 2 Das dritte Auge
In einer Musikschule ist Feierabend. Schüler und Lehrer gehen nach Hause und schließen ausversehen ein Mädchen in der Toilette ein. Dieses Mädchen wird Zeuge, wie sich die Instrumente  selbständig machen.
Der Film zeigt die Geschichte der lebendig gewordenen Instrumente in eindrucksvollen Stop-Motion-Animationen und perfekten Bildgestaltungen. Die Zuschauer werden emotional in das Geschehen einbezogen und erleben am Ende eine verblüffende Auflösung der Story.
Wir vergeben an den Film „Hier spielt die Musik“ für die herausragende Gesamtgestaltung den 2. Platz, das „Dritte Auge“.  

Hier übernimmt die Moderation noch einmal und bittet Frau Voigt vom Nordkurier zur Vergabe nach vorne!

Platz 1: Die große Klappe
Der Preis der großen Klappe geht in diesem Jahr an einen Film, der mit unglaublicher Selbstverständlichkeit intuitiv eine künstlerische Handschrift erkennen lässt. Thematisch bekommt Zeit in diesem Film nicht nur eine neue Bedeutung sondern auch eine beklemmende Emotion ¬– und das durch den gekonnten Einsatz filmischer Mittel. Die reduzierte und konzentrierte Kameraführung sorgt für einen direkten Einblick in die Welt der Erzählfigur und ganz nebenbei auch zu einer ganz eigenen,  für den Zuschauer eher ungewohnten Ästhetik. Der spielerische Umgang mit Rhythmus und Dynamik auf Bild- und Tonebene sorgt für Spannung und außergewöhnliche Unterhaltung. Die geradezu furchtlose Herangehensweise des Filmemachers zum Sich-Ausprobieren, Grenzen und Konventionen finden und überschreiten, führt aus Sicht der Jury zu einer thematischen und gestalterischen Klarheit.
Der Filmemacher beweist nicht nur, dass er in der Lage ist, Material, was eigentlich für Testzwecke gedreht wurde,  zu einem bemerkenswerten Kurzfilm zu machen. Er zeigt auch, dass er das Zeug hat, mit diesem Kurzfilm eine nachhaltig beeindruckende Botschaft zu vermitteln – die fast schon philosophische Ansprüche hat.

Daher verleihen wir „die große Klappe“ des 24. Neubrandenburger Jugendmedienfests mit großer Freude an „Warten auf ???“ von Ole Kjartan Schreier. Herzlichen Gückwunsch!

Preisträger und Laudatio
des 19. Landesweiter Schulvideowettbewerb „Video macht Schule“

Platz 3
Der Film hat die Jury durch seine Idee, welche die Fremd- und Selbstbestimmtheit der Menschen thematisiert, überrascht. Die vielen humorvollen und witzigen Einzelheiten und deren Abfolge machen den Film zu einem skurrilen Erlebnis. Wir gratulieren dem Filmteam der Europaschule Rövershagen zu ihrem Film „Mensch“. 

Platz 2
Eine ganze Schule im Legohaus – dieser Zauber gelingt nur im Film. Durch die Echtheit der Darstellerinnen und Darsteller ist die Geschichte lebendig und glaubwürdig. Der Film macht Lust die Kleeblattschule zu besuchen und sich von dem  familiären Flair mitnehmen zu lassen. Herzlichen Glückwunsch: Kleeblattschule Anklam mit ihrem Film „Unsere Kleeblattschule Anklam – Schule und Spiel.
Hier übernimmt die Moderation noch einmal und bittet Frau Voigt vom Nordkurier zur Vergabe nach vorne!

Platz 1
Eine sehr bekannte Geschichte wurde durch die Kinder in Form eines Trickfilms umgesetzt. Der Film zeigt typische Mechanismen von Ausgrenzung. Bereits die Kleinsten werden damit konfrontiert. Umso wichtiger ist es sich damit auseinanderzusetzen und wenn das spielerisch über das Medium Film gelingt, ist es umso besser. Ein Film mit kleinen Schnitzern, aber dennoch liebevoll gestalteten Figuren… Die Jury  würdigt mit dem ersten Preis die Ausdauer aller Beteiligten bei der Filmproduktion. Wir gratulieren dem Hort der Integrativen Kita „Wirbelwind“ zu ihrem Film „Das kleine schwarze Schaf“.